Jeder Mensch durchlebt schwierige Phasen im Leben. Oft verfügen wir über wirksame Strategien und Ressourcen, um auch mit Krisen umgehen zu können. Manchmal reichen diese jedoch nicht aus oder man findet sich in Teufelskreisen wieder, aus denen man alleine keinen Ausweg mehr findet.
Ich verstehe Psychotherapie als Hilfe zur Selbsthilfe. Gemeinsam möchte ich mit Ihnen verstehen, wie die aktuelle Krise oder Symptomatik entstanden ist und warum sie sich bisher nicht bewältigen lässt. Darauf aufbauend erarbeiten wir Wege, die Sie befähigen, sich wieder besser zu fühlen und Ihr Leben sinnstiftend zu gestalten.
Ich arbeite mit Methoden und Modellen der Biografisch-Systemischen Verhaltenstherapie, einer Weiterentwicklung der klassischen kognitiven Verhaltenstherapie, die den Menschen vor dem Hintergrund seiner Lebensgeschichte und seines Umfelds betrachtet. Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich und sozialrechtlich anerkannte Form der Psychotherapie, die sich bei verschiedenen psychischen Erkrankungen als wirksam erwiesen hat.
Neben Lebenskrisen und Depression liegen meine therapeutischen Schwerpunkte vor allem auf Angststörungen, Zwangsstörungen und Essstörungen. Meine kontinuierliche Weiterbildung – unter anderem in Akzeptanz- und Commitment-Therapie und systemischer Therapie – fließt dabei unmittelbar in die gemeinsame Arbeit ein.
Ablauf der Psychotherapie
Nachdem Sie mich kontaktiert haben, treffen wir uns zeitnah zu einem vertraulichen Erstgespräch. Dabei haben Sie die Möglichkeit, mir Ihr Anliegen und Ihre Beschwerden zu schildern und ich erkläre Ihnen, ob und wie Psychotherapie in Ihrer Situation hilfreich sein kann.
Bitte beachten Sie, dass auch das Erstgespräch in Rechnung gestellt wird.
Im Anschluss lernen wir uns im Rahmen von üblicherweise vier probatorischen Sitzungen näher kennen. Gemeinsam entwickeln wir ein Störungsmodell, also eine Vorstellung davon, wie Ihre Beschwerden entstanden sind und was sie aufrechterhält. Diese Sitzungen dienen auch dazu, zu prüfen, ob wir gut miteinander arbeiten können und Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen. Auf Basis der Probatorik erfolgt dann die Therapieplanung.
Je nach Symptomatik und Bedarf schließt sich entweder eine Kurzzeittherapie (24 Sitzungen) oder eine Langzeittherapie (60–80 Sitzungen) an.